Das ist gut:

Dies ist im aktuellen Ableger in einer nie da gewesenen Meisterschaft gelungen. Verantwortlich dafür zeichnen die Entwickler von Asobo („A Plague Tale: Innocence“), die sich auf traumhafte Grafik ja schon bei ihrem spielerischen Einstand verstanden.

Im neuen „Microsoft Flight Simulator“, der komplett auf eine Reihennummer verzichtet, haben sie diese Kunst zur Perfektion geführt. Dieses Spiel sieht aus wie gemalt, die Flugzeuge sind fotorealistisch, überzeugen im Cockpit wie auf der Außenhülle durch ein Aussehen, das einem die Schuhe auszieht. Vorausgesetzt, man hat die nötige Hardware für hohe Details:

Dann ist dies eines der schönsten Entertainment-Produkte, die wir je zuvor gesehen haben. Man muss Beleuchtung, Wolken, Lichtstimmungen und Flugzeuge selbst erlebt haben, um zu wissen, was wir meinen.

Verantwortlich dafür zeichnet ein brandneues System, bei dem das Spiel von Microsoft-Diensten Daten in Echtzeit streamt, so ihr es zulasst. Das Resultat: Fotorealistische Bodentexturen aus Satellitenaufnahmen, Echtzeitwetter – stürmt es in eurer Heimatstadt, könnt ihr abheben und live durch das tobende Unwetter fliegen, zum Beispiel.

Dies gilt nicht nur für die Grafik. Der Stream umfasst etwa auch sekundenaktuelle Flugdaten der ganzen Welt: Mehr als 40.000 echte Flughäfen wurden detailgetreu gestaltet und sind dort auf dem Globus, wo man sie erwarten darf.

In Echtzeit könnt ihr daher andere Maschinen, die sich gerade auf unserer echten Erde in Richtung von Urlaubsorten oder anderen Landeplätzen bewegen, auf der globalen Auswahlkarte vor dem Flug verfolgen – und zu einem Flug auf der gleichen Route starten.

Wie wäre es damit, einmal eure Verwandten einzuholen, von denen ihr wisst, dass sie gerade in einer Maschine sitzen – im 2020er „Microsoft Flight Simulator“ könnt ihr quasi nebenher fliegen.

Überfliegt ihr sanfte Hügelkuppen, seht ihr schon mal Tiere, düst ihr über euren Heimatort, könnt ihr Autos beim Fahren zuschauen oder euer Haus suchen. Es ist verblüffend, wie viel Detailreichtum in diesem Simulator steckt.

Die Hülle eures Flugzeugs, die Flügel, die Triebwerke – selbst der Regen im „Spiel“ ist geometrisch simuliert und alles verhält sich im Zusammenwirken von Tausenden von Kräften ultra-realistisch, wozu die mit authentischen Instrumenten ausgestatteten Cockpits natürlich beitragen.

Hier kann man mitten in der Nacht bei Sturm eine Instrumentenlandung durchführen und sich auf Authentizität verlassen. Realismus, der sich in Sachen Sounddesign fortsetzt – von den echten Propeller-, Turboprop- und Turbinengeräuschen über das Einziehen oder Ausfahren des Fahrwerks bis hin zum Bordfunk mit dem Tower: Alles klingt wie auf dem letzten Urlaubsflug.