Seine bisher eher mäßigen Ausflüge in digitale Gefilde wurden der Beliebtheit des Netzschwingers aus New York nicht wirklich gerecht. Ein Schicksal, dem in der Vergangenheit eine ganze Armee an Superhelden anheimfiel. Seit die grandiose Arkham-Reihe jedoch mit dem Vorurteil aufgeräumt hat, dass Lizenztitel spielerisch nichts auf dem Kasten haben, darf man sich auf Comic-Versoftungen endlich freuen. Erst recht, wenn die ersten Bilder so spektakulär sind wie im Falle des aktuellen „Spider-Man“. Ob das fertige Spiel hält, was die Trailer versprochen haben, verrät euch unser Test.

Darum geht’s:

Eines gleich vorweg: Man muss kein Kenner des ausufernden Marvel Universums sein, um mit dem Playstation-4-exklusiven „Spider-Man“, seinen Spaß zu haben. Die Story ist vollkommen losgelöst von aktuellen Kino-Plot und präsentiert Spidey als gereiften Helden im Alter von 23, der bereits seit acht Jahren zum festen Stadtbild von New York gehört.

Dementsprechend durchlaufen wir glücklicherweise auch nicht zu x-ten Mal die Radioaktive-Spinne-beißt-Studenten-dessen-Onkel-daraufhin-erschossen-wird-Litanei, sondern starten zum Auftakt direkt in ein spektakuläres Duell mit Wilson Grant Fisk, auch bekannt als der Kingpin. Freilich hat Peter nur Gutes im Spinnensinn, löst durch sein Handeln jedoch ungewollt eine Kettenreaktion aus, die eine ganze Reihe weiterer Schurken auf den Plan ruft.