„Luigi’s Mansion 3“ im Test für Nintendo Switch – Der grünbemützte Luigi steht seit jeher im Schatten seines Bruders. Das liegt wohl nicht zuletzt daran, dass er im Gegensatz zum beherzten Mario, als eher furchtsamer Bursche gilt. Wenn es aber drauf ankommt, beweist der Lulatsch dann doch immer wieder, dass auch durch seine Adern das Blut eines wahren Helden fließt. Das ist immer dann der Fall, wenn ein neuer Teil der puzzlelastigen Action-Adventure-Reihe „Luigi’s Mansion“ ansteht, die nach Gamecube und 3DS auf der Switch nun in die dritte Runde geht. Wir haben zähneklappernd im Grusel-Hotel eingecheckt und verraten euch im Test, wie uns der Aufenthalt gefallen hat.

Darum geht’s:

Dafür, dass die Truppe schon so Einiges hinter sich gebracht hat, folgen Luigi, Mario, Prinzessin Peach und ein Grüppchen Toads recht arglos einer Einladung in ein vermeintliches Luxus-Hotel, nur um dort festzustellen, dass es sich um eine Falle von König Buu Huu handelt. Der Bösewicht sperrt die Reisegesellschaft in Bilder ein, nur Luigi gelingt es, zu entkommen. Seine beachtliche Sprungkünste können ihm hier zwar nicht helfen, dafür trifft er aber auf Professor I. Gidd, der in seinem Labor eine zünftige Geisterjägerausrüstung zusammengebastelt hat, die Luigi dabei hilft, die einzelnen Stockwerke des Hotels nach seinen Freunden zu durchkämmen.

Allem voran der Schreckweg FL-U, ein Allzweck-Geisterstaubsauger, mit dem Luigi nicht nur schwebende Laken einschlonzt, sondern auf der Suche nach Geheimnisse auch ganze Hotelzimmer saugend und blasend auseinandernimmt, außerdem noch springen und sogar Saugglocken abfeuern kann. Derlei gepümpelte Gegenstände können dann, wie die Gegner übrigens auch, herumgeschleudert werden, was in den Kämpfen und Rätseln sehr nützlich ist. Mit der Taschenlampe lässt sich das Feindespack zum einfacheren Absaugen paralysieren und Unsichtbares sichtbar machen.

Die coolste Erfindung ist aber fraglos „Fluigi“, ein Ektoplasma-Klon unseres Aushilfs-Ghostbusters, der im Gegensatz zum stofflichen Original mühelos durch Gitter, enge Röhren und fiese Stacheln marschieren kann. Vorsicht ist allerdings vor Wasser geboten, löst der Kontakt mit dem feuchten Nass Flugi doch sofort auf. Habt ihr einen zweiten Spieler zur Hand, kann dieser übrigens die Kontrolle über Luigis Flubber-Version übernehmen.