Immer weiter, immer weiter geht es mit legendären Spielen von damals. Heute haben wir einen, wenn nicht gar den Ego-Shooter-Klassiker überhaupt für euch ausgegraben. Die Rede ist von „Duke Nukem 3D“, dem sagenhaften dritten Teil der kultigen Computerspiel-Reihe aus dem Jahre 1996. Es ist jener Teil, der die Reihe erstmalig aus dem Jump-’n’-Run-Genre hievte. Ja, denn „Duke Nukem“ wie auch „Duke Nukem 2“, wussten noch nicht, dass ihr Universum einmal der Ballerwelt angehören würde.

Was heißt angehören, der dritte Teil, „Duke Nukem 3D“, zählt heute zu den unvergessenen Shooter-Klassikern und genießt bei den Fans definitiv Kultstatus. Auch wenn es in diesem Teil kein echtes 3D mit dessen Build-Engine gab, so punktete der Titel doch mit einer besseren Technik gegenüber Genrekonkurrent „Doom“. Was „Duke Nukem 3D“ aber vor allem zum Kult machte, ist der unvergleichlich rohe Humor, den der Plot an den Tag legte.

Allen voran die epische Spielfigur Duke, der hier legendäre Einzeiler-Kommentare wie am Fließband abfeuerte. Oder so Dinger wie mit den Stripperinnen im Spiel, denen man Geldscheine zustecken konnte, damit sie ihre Brüste enthüllen. Ja, ein herrlich anderer, rüder Ego-Shooter, der einfach einen unglaublich hohen Unterhaltungsfaktor mitbrachte. Aber auch deftige Gewaltdarstellungen, die „Duke Nukem 3D“ in der Folge postwendend auf den Index wandern ließen.

Erst im Januar 2017 wurde die Indizierung seitens der BPjM aufgehoben. Dieser Shooter gehört also ohne Frage zu den legendären Games der Spielhistorie, wenn man mit dem Duke gegen einfallende Alien-Invasoren antritt und die Welt rettet. „All Hail The Duke!“