Obwohl „Kingdom Hearts III“ das Finale der spielgewordenen Kooperation zwischen Disney und Square Enix darstellt, umfasst die Reihe mit all ihren Spin-offs und HD-Remakes nunmehr ganze 14 Spiele. Da hat sich seit dem Erstling aus dem Jahr 2002 so einiges an Figuren und Plots angesammelt, das nun in einem einzigen Titel zusammengeführt werden will. Eine Bärenaufgabe, zumal neben den Fans auch Neueinsteiger begeistert werden wollen. Ob das Ende der Reise für die fast 13 Jahre lange Wartezeit entschädigt, verrät euch unser Test.

Darum geht’s:

Die „Kingdom Hearts“-Reihe vereint die für Square Enix typische und vor allem aus den „Final Fantasy“ Spielen bekannte Neo-Fantasy-Ästhetik mit Figuren und Szenarien bekannter Disney Filme. Für den offiziellen (aber wohl nicht endgültigen) Abschluss der Reihe schlüpfen wir abermals in die digitale Haut von Sora, einem jungen JRPG-Archetypen mit Manga-Frise, der sich gemeinsam mit Donald und Goofy aufmacht, die anstehende epische Schlacht zwischen Gut und Böse zugunsten Ersterem zu entscheiden.

Bevor wir euch hier jetzt Namen und Begrifflichkeiten wie Xehanort, Riku, Terra, Herzlose, Organisation 13 oder Streiter des Lichts um die Ohren hauen, verblieben wir ob der mittlerweile arg verworrenen Handlung besser damit, dass Neueinsteiger sich vor Spielbeginn am besten eine der zahlreichen Zusammenfassungen der bisherigen Ereignisse im Netz zu Gemüte führen. Andernfalls werdet ihr in Sachen Hauptplot nur Bahnhof verstehen.