Nein, Rico Rodriguez ist nicht der Bösewicht! Denn auch wenn das Vorzeige-Alphamännchen bereits drei sonnige Inselstaaten zurück ins Mittelalter gebombt hat und nur dann lacht, wenn er seine Feinde auf möglichst kreative Art und Weise umbringen darf, tut er dies doch nur, um das geknechtete Volk von üblen Despoten zu befreien. Dieser Profession geht die coolste Sau im Action-Genre in „Just Cause 4“ ein weiteres Mal nach, doch neben einer Armee hat er diesmal auch noch mit dem übellaunigem Wetter zu kämpfen.

Darum geht’s:

Es ist nicht leicht, seinen Ruhestand zu genießen, wenn man sich zeitlebens als fleischgewordene Abrissbirne verdingt hat. Erst Recht nicht, wenn man plötzlich erfährt, dass eine gewisse Privatarmee in den Tod des eigenen Vaters verwickelt zu sein scheint, mit der man ohnehin noch eine Rechnung offen hat, bestückt diese doch bereits seit Teil Eins ambitionierte Diktatoren mit exekutiver Gewalt.

Eben jene Organisation, die „Black Hand“, hat in dem fiktiven Land Solís nicht nur die geschundene Bevölkerung unter ihrer Knute, sondern experimentiert dort auch noch mit dem Wetter als Waffe. Braucht es mehr, um einen Rico Rodriguez in den Kampf zu schicken? Also schnappt sich die Wirklichkeit geworden Kanonenkugel abermals Fallschirm und Wingsuit, legt den mächtigen Greifhaken an und macht sich in dem Open-World Actionspektakel auf, die Welt zu zerstören … Pardon, zu retten.