Schlägt man im Videospiel-Lexikon unter „Zerstörungswut“ nach, findet man ein Bild von Rico Rodriguez, dem Star der furiosen Open-World-Actionsause „Just Cause“. Auf der Gamescom durften wir uns anhand einer vorgeführten Beispielmission ein Bild von dem kommenden Spektakel machen – und bekamen genau das serviert, was wir uns erhofft hatten: Noch mehr kreatives Chaos und noch mehr Explosionen in einer noch größeren Sandbox. Hell, yeah!

Darum geht’s:

Nein, für originelle Geschichten ist die Reihe fürwahr nicht bekannt, aber das hat dem ungehemmten Action-Spaß in Third-Person-Perspektive schließlich noch nie einen Abbruch getan. Und so sind wir wieder einmal in einem fiktiven südamerikanischen Staat unterwegs, der diesmal auf den Namen Solis hört und mit seinen malerischen Ständen, dichten Dschungelregionen, schneebedeckten Bergen und sumpfigen Feuchtgebieten viel Abwechslung zu bieten hat.

Es könnte alles so schön sein, doch leider führt die fiese Söldnerfraktion Black Hand ein hartes Regiment und unterjocht das Volk. Derlei Umstände gehen bekanntermaßen nicht mit Ricos Weltbild konform, der lieber ganze Landstriche in Schutt und Asche legt, als auch nur einen Quadratmeter dem Feind zu überlassen. Also greifen wir erneut zu den Waffen, und allem, was halt sonst noch so rumsteht, und starten eine Rebellion, die sich gewaschen hat.