Es sind harte Zeiten für echte Männer: Männlichkeit definiert sich heute über andere Dinge, als uns die Actionfilme der 90er Jahre noch weismachen wollten, tätowierte Latte-Trinker mit Männer-Dutt in den gepflegten Barthaaren und eigener Kosmetik-Linie bestimmen das Bild. Wo sind sie nur hin, die kernigen Kerle? Wir verraten es euch: Ihr findet sie in „Just Cause 4“, dem taufrisch erschienenen Actionspiel-Kracher, in dem Männer noch Männer sein dürfen.

Verwüstung im Paradies

Solltet ihr zu den Herren der Schöpfung gehören, die Videospiele lieben, aber noch nie von „Just Cause“ gehört haben, erlaubt uns, diesen Missstand zu ändern: Im Mittelpunkt der Reihe steht der Spezialagent Rico Rodriguez. Wobei ihm dieses Label nicht gerecht wird, handelt es sich bei Rodriguez eher um eine echte Ein-Mann-Armee, sobald der Spieler den Controller in die Hand nimmt.

Im Laufe der drei Vorgänger-Titel der Reihe verschlug es Rico stets in tropische Paradiese, die von erbarmungslosen Diktatoren beherrscht wurden. So auch hier: In „Just Cause 4“ kehrt Rico in seine Heimat zurück, das pittoreske Solis. Doch er muss feststellen, dass eine Organisation, die Black Hand, unter Führung der skrupellosen Gabriela Morales das Land unterwandert hat. Also heißt es einmal mehr: Feuer frei, die Heimat will befreit werden! Es lebe die Revolution!

Als Rico erkunden wir die 1024 Quadratkilometer(!) große Landschaft, befreien malerische Regionen zwischen schneebedeckten Gipfeln und tropischen Stränden von der Hand ihrer Unterdrücker und greifen dabei zu einem ganzen Arsenal an Schießprügeln und explosiven Argumentationsverstärkern. Wir sind zu Land, zu Wasser und in der Luft unterwegs, wie es uns gefällt:

Vom Motorroller über Jachten und Speedboats bis hin zu Kampfhubschraubern sowie Düsenjägern entfesseln wir ein Open-World-Arsenal an Fahrzeugen, das dem unserer Feuerwaffen in nichts nachsteht.