Das ist schlecht:

Auch der immer wieder motivierende Neustart beim Erschließen einer neuen Insel kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Aufbau-Part des Spieles unterm Strich äußerst seicht ausgefallen ist. Das liegt an der verhältnismäßig kleinen Auswahl an Gebäuden und der geringen Wechselwirkung der einzelnen Aspekte des Spieles untereinander. So hat ein ausgebrochenes Rudel Raptoren lediglich einen negativen Effekt auf euren Geldbeutel und zieht ansonsten keine weiteren Konsequenzen nach sich.

So kommt bald Routine auf, die zudem noch unnötig in die Länge gezogen wird, indem man stets minutenlang auf die Ergebnisse des Forscherteams oder die Analyse der entdeckten Fossilien warten muss, was irgendwie an einen Free-2-Play Titel erinnert. Auf der anderen Seite kann man die stetig wiederkehrenden Alltags-Aufgaben nicht automatisieren. So hat man zwar immer wieder etwas zu tun, aber das stete Befüllen der Futterstellen ist dann doch eher öde. Und auch die Bedürfnisse der verschiedenen Dino-Gattungen unterscheiden sich nicht so sehr voneinander, als ob dadurch mehr Pep in die Sache käme.

Unterm Strich bleibt der Eindruck, dass dieses Spiel so viel mehr hätte sein können. Wie cool wäre es gewesen, hätte man nebenbei noch eine coole T-Rex-Achterbahn oder sonstige Attraktionen mit Dino-Bezug entwerfen können. In dieser Form richtet sich „Jurassic World Evolution“ jedenfalls eher an Fans der Marke als an Strategie-Profis.

Jurassic World Evolution ist ab sofort für Playstation 4, Xbox One und PC erhältlich.

Schick in Szene gesetzter Parksimulator mit gelungener Steuerung, der das Flair der Filmvorlage gekonnt einfängt. Fans freuen sich über die vielen toll animierten Dinosaurier, Genre-Profis sind jedoch unterfordert.