„Jurassic Park/World“ ist nach 25 Jahren und nunmehr fünf Filmen immer noch eine Lizenz mit gewaltiger Zugkraft. Da verwundert es schon irgendwie, dass es nur so wenige Videospiele gibt, die auf dem Kino-Erfolg aufbauen. An Potential mangelt es beileibe nicht. Ein simpler Ego-Shooter wäre in dem Setting ebenso denkbar wie ein dramatisches Action-Adventure mit Survival-Aspekt. Noch sehr viel naheliegender ist jedoch ein Aufbaustrategie-Spiel, das es euch erlaubt, euren eigenen Park aus dem Boden zu stampfen und zu managen. Genau das haben sich auch die Genre-Experten von Frontier Developments gedacht und den beliebten Film-Dinos mit „Jurassic World Evolution“ eine Simulation auf den schuppigen Leib zugeschnitten, in der ihr Gott spielen dürft. Gewissermaßen…

Darum geht’s:

Ihr startet eure Karriere auf Las Cinco Muertes, der ersten von fünf Inseln, die ihr im Laufe der Kampagne bebauen dürft. Platz ist ausreichend vorhanden, das Wetter stabil, gute Bedingungen also, die ersten Gebäude zu errichten und Dinos zu züchten, um Besucher anzulocken. Weitere Inseln, die aufgrund erschwerter Voraussetzungen eurer Planung mehr abverlangen, schaltet ihr frei, indem ihr die Bewertung eures Parks steigert.

Das gelingt jedoch nur, wenn sich sowohl Zuschauer als auch Dinos bei euch wohlfühlen. Bietet ihr dem Publikum bloß ein paar popelige Pflanzenfresser, wird dieses unzufrieden und spült weniger Geld in die Kassen. Achtet ihr indes nicht auf die Bedürfnisse eurer Biester – Herdentiere sind nun mal gesellige Wesen, während Fleischfresser sich nicht mit einer veganen Futterstation abspeisen lassen – brechen diese irgendwann aus und lassen ihren Frust an den Parkbesuchern aus. Und das ist weder eurem Ruf noch eurem Geldbeutel förderlich.