Herzlichen Glückwunsch, Shōnen Jump, zum 50. Geburtstag! Ihr habt bislang von dem wöchentlich erscheinenden japanischen Magazin noch nie etwas gehört? Das macht nichts. Allerdings werdet ihr dann mit einer ganzen Reihe der Franchises, die sich im brandneuen Manga-Klopper „Jump Force“ tummeln, vermutlich auch nichts anfangen können. Anlässlich des goldenen Jubiläums treffen dort nämlich die unterschiedlichsten Helden aus dem breiten Portfolio der Zeitschrift zusammen, die auch hierzulande bekannte Marken wie „Dragon Ball“, „Naruto“ und „One Piece“ hervorgebracht hat. Muss man also ein Otaku sein, um mit „Jump Force“ Spaß zu haben? Nein, aber es hilft ungemein.

Darum geht’s:

So irre die Auswahl der über 40 Charaktere aus den unterschiedlichsten Universen von „Bleach“, über „Death Note“ bis hin zu „JoJo‘ Bizarre Adventure“, und so ungewöhnlich die Prämisse, sie hier auf unserer Erde kämpfen zu lassen, so uninspiriert die Geschichte, rund um das Verschmelzen von Universen und böse Klone, welche unseren Planeten bedrohen. Um der bevorstehenden Katastrophe etwas entgegenzusetzen, rekrutiert der eigens für dieses Spiel gestaltete Direktor Glover mächtige Helden für das „Jump Force“ getaufte Helden-Team, zu dem auch eure im Editor selbst gestaltete Figur gehört.

Spielerisch wird der Konflikt in mehrstufigen 3-D-Arenen ausgetragen, in denen stets zwei Teams bestehend aus jeweils drei Figuren gegeneinander antreten. Sei es in der neun Kapitel umspannenden Story, in den Online-Matches gegen andere Spieler oder in speziellen Missionen, die ihr bei Auftraggebern in der weitläufigen Hub-Welt erhaltet, um mit den dabei verdienten Erfahrungspunkten euren Kämpfer zu stärken.