Das ist gut:

Die Prämisse ist zunächst einmal furchtbar spannend: In der Haut eines kleinen Jungen seid ihr den drei Einbrechern hilflos ausgeliefert. Eure einzige Chance ist, euch vor ihren Blicken zu schützen und den unheimlichen Kerlen bei der Suche nach allem, was die Situation gerade verlangt, aus dem Weg zu gehen. So ist Irene zum Beispiel krank, und ihr müsst unter anderem dringend Medikamente für das Mädchen besorgen, um ihr verräterisches Husten zu unterbinden.

Also huscht ihr idealerweise mit gedämpften Schritten in geduckter Haltung von Deckung zu Deckung, verkriecht euch unter dem Tisch oder verbergt euch hinter sonstigen Möbelstücken und kommt im sicheren Lüftungsschacht zumindest kurzzeitig wieder zu Atem. Wichtig dabei ist euer Puls, den ihr im Versteck kauernd mit einem einfachen Minispiel möglichst ruhig halten müsst, um nicht entdeckt zu werden.

Währenddessen lauscht ihr den Gesprächen der Eindringlinge und kommt im Laufe des Spieles einem Geheimnis auf die Spur, welches eure Eltern in einem anderen Licht erscheinen lässt. Rund drei Stunden lang inszeniert das Spiel Gründe, um kreuz und quer durch das Haus zu huschen. Das mag im ersten Moment nach einem recht knappen Umfang klingen, allerdings empfanden wir die Dauer des Spiels mit Blick auf die Thematik als wohldosiert.