Der große Vorteil von Videospielen gegenüber dem klassischen Fernseh-Genuss ist die Interaktivität. Anstatt einem ramboesken Soldaten bloß passiv bei der Arbeit zuzuschauen, zieht man auf Konsole selber den Trigger, anstatt sich über eine Schlappe der Heimmannschaft beim Fußball zu ärgern, führt man seine Mannen mit dem Pad gekonnt selber zum Sieg. Ganz besonders gut funktioniert die emotionale Einbindung des Spielers bekanntermaßen bei Themen mit Schauer- und Gruselfaktor. Ein Genre wurde dabei bislang jedoch eher stiefmütterlich behandelt: Home Invasion. Ein Umstand, der sich mit „Intruders: Hide and Seek“ nun ändert.

Darum geht’s:

Wie es sich gehört, beginnt alles ganz harmonisch. Gemeinsam mit euren Eltern und der kleinen Schwester Irene freut ihr euch in der Rolle des 13-jährigen Ben zu Beginn des Spieles noch auf eine tolle Zeit im familiären Landhaus. Dass Papa während der Fahrt am Telefon irgendwas von Sicherheit gequasselt hat, ist beim anschließenden Tischdecken und gemeinsamen Versteckspiel mit Irene rasch wieder vergessen.

Als die zwei Kinder dann jedoch zufällig einen geheimen Panic Room entdecken, überschlagen sich die Ereignisse plötzlich. Drei fremde Männer dringen in das Haus ein und nehmen eure Eltern als Geiseln. Aufgrund der Umstände seid ihr und eure Schwestern zwar in Sicherheit, allerdings ist es damit naturgemäß nicht getan. Also werdet ihr euch wohl oder übel wieder ins Haus schleichen müssen, um Hilfe zu holen und eure Familie zu retten.

Gespielt wird wahlweise klassisch auf dem flachen Bildschirm oder mit VR-Brille, wobei wir euch letztere Spielvariante ausdrücklich ans Herz legen, wirkt „Intruders: Hide and Seek“ aufgrund der gelungenen Immersion in VR doch dramatisch besser.