Das ist schlecht:

Eines ist mal klar: Wer keine Lust hat, sich angetrieben von der schieren Entdeckerlust oder dem Streben nach kaltblütiger Perfektion, immer wieder durch das gleiche Szenario zu meucheln, der wird mit dem Spiel nicht warm werden. Das kann man einem „Hitman“ freilich nicht vorwerfen, sollte aber vor dem Kauf bedacht werden.

Was den fehlenden Mut zu einschneidenden Neuerungen betrifft, herrschten in unserer Redaktion indes geteilte Meinungen. Die einen lobten die behutsamen Verbesserungen des ohnehin schon formidablen Vorgängers, die anderen monierten, dass „Hitman 2“ in Ermangelung frischer Spielelemente auch genauso gut ein DLC hätte sein können. Einigkeit herrschte dafür hinsichtlich der äußerst uninspirierten Zwischensequenzen, welche die Geschichte lediglich mit leicht animierten Standbildern wenig emotional abspulen.

Zudem fielen uns einige Bugs negativ auf, die mitunter das Skript zerschossen haben, die KI reagiert häufig reichlich unrealistisch und leider wurde auf eine deutsche Tonspur verzichtet, sodass man sich hierzulande mit Untertiteln begnügen muss. 

„Hitman 2“ ist ab sofort für Playstation 4, Xbox One und PC erhältlich.

Elegant, bitterböse und tödlich wie Agent 47 selbst: „Hitman 2“ perfektioniert die Formel des Vorgängers und präsentiert sich selbstbewusst als irre abwechslungsreicher und schick inszenierter Killer-Baukasten, der eurer kreativen Mordlust kaum Grenzen setzt. Mehrmaliges Spielen ist hier Pflicht, die im Prinzip spannende Story leider nur Mittel zum Zweck.