Nachdem die episodische Veröffentlichungspolitik des ansonsten äußerst gelungenen Vorgängers auf wenig Gegenliebe stieß, bekommen Spieler mit „Hitman 2“ diesmal gleich von Anfang an einen prall gefüllten Aktenkoffer voller Mordwerkzeuge, Attentatsziele und Locations an die Hand. Nachdem der aufregende Miami-Auftrag bereits auf der Gamescom vollends überzeugen konnte, hatten wir nun die Gelegenheit, unsere Meuchelmörderkünste in einem brandneuen Gebiet unter Beweis zu stellen. Das Besondere dabei: In Kolumbien gilt es nicht bloß eine Zielperson auszuschalten, sondern gleich drei.

Welcome to the Jungle

Nachdem uns ein kurzes Briefing-Video über die Hintergründe des Auftrages mit dem Namen „Die dreiköpfige Schlange“ aufgeklärt hat, und wir sowohl unsere Ausrüstung sowie den Schwierigkeitsgrad gewählt haben, finden wir uns schon in einem kleinen Dorf inmitten des kolumbianischen Dschungels wieder.

Sehr viel mehr als eine schallgedämpfte Waffe, die ikonische Klavierseite und ein paar Münzen stehen uns zu Beginn nicht zur Verfügung. Doch im Laufe des Spieles werdet ihr weitere Gadgets freischalten, mit denen ihr die Aufträge auf immer neue Art und Weise angehen könnt. Denn wie schon beim Vorgänger gilt auch im zweiten Teil des Reboots: Der Weg ist das Ziel.

Die weitverzweigten Areale sind vollgestopft mit Möglichkeiten, sein Ziel zu neutralisieren, die nur darauf warten, entdeckt zu werden. Es einfach zu erschießen, ist dabei noch die langweiligste. Ein wahrer Agent 47 sondiert die Lage, besorgt sich die richtige Verkleidung, um zuvor unzugängliche Areale zu betreten, betreibt sein Mordhandwerk ungesehen und natürlich möglichst stilvoll.

Die Aufträge sind darauf ausgelegt, mehrmals gespielt zu werden und sich an der schieren Fülle des morbiden Killer-Buffets zu erfreuen. Das kann gerade Neulinge überfordern, weshalb die Macher diesmal mit einem cleveren Kniff Abhilfe schaffen und eine Variante des Mordes in eine Story-Mission verpacken, die den Spieler mit hilfreichen Markern auf die richtige Spur bringt.