„It Takes Two“ im Test für PS5 und Xbox Series: Mit dem Gangsterdrama „A Way Out“ erfüllte der exzentrische Spielemacher Josef Fares vielen alteingesessenen Gamern einen langgehegten Wunsch und erschuf ein Spiel, welches komplett darauf ausgelegt war, im Koop-Modus gespielt zu werden. Das ungleich buntere „It Takes Two“ verfolgt nun zwar den gleichen Ansatz, möchte aber in allen Belangen noch eine Schippe draufgeben. Der abermals federführende Fares ist von seinem neuen Titel sogar dermaßen überzeugt, dass er vollmundig jedem 1.000 Dollar versprach, der sich bei „It Takes Two“ langweilen würde. Spoiler-Alarm: Er schuldet uns keinen Cent!

Darum geht’s:

Um es gleich zu Beginn noch mal deutlich zu machen: „It Takes Two“ lässt sich ausschließlich miteinander zu zweit spielen. Entweder lokal oder online. Im letzteren Falle bedarf es praktischerweise lediglich einer Vollversion des Titels. Der Mitspieler muss sich, wie schon im Falle von „A Way Out“, lediglich den kostenlosen Freundespass herunterladen.

Dass man nicht solo losziehen kann, ist dabei kein Nachteil, denn wie der Titel schon verrät, verknüpft „It Takes Two“ das spielerische Element der Kooperation geschickt mit der inhaltlichen Ausrichtung, geht es doch um ein Paar, welches wieder zueinanderfinden muss.

Cody und May sind unglücklich miteinander verheiratet und sehen sich zu Beginn des Spieles gezwungen, ihrer kleinen Tochter Rosie die bittere Pille der anstehenden Scheidung zu verabreichen. Todtraurig zieht sich das Mädchen daraufhin zurück, sucht in einem Beziehungsratgeber nach Lösungen und benetzt zwei ihren Eltern nachempfundene Puppen mit ihren Tränen, während sie sich wünscht, dass alles wieder gut wird.

Kurz darauf erwachen Cody und May als eben jene Puppen zum Leben. Und nicht nur das, auch allerlei Haushaltsgegenstände und vor allem besagtes Buch sind plötzlich lebendig. Letzteres verordnet Rosis Eltern kurzerhand eine Paartherapie der ganz besonderen Art und das Abenteuer beginnt.