„Halo Infinite“ im Test für Xbox Series X – Haloluja, der Master Chief ist zurück! Geschlagene sechs Jahre mussten Fans des ebenso wortkargen wie schießwütigen Übersoldaten warten, und hatten es dabei nicht immer leicht. So sollte „Halo Infinite“ ursprünglich als Launchtitel den Verkauf der neuen Konsolengeneration stilgerecht einläuten, die Rückmeldung der Community nach einer Vorführung anlässlich des Xbox Games Showcases 2020 war insbesondere ob der mauen Optik jedoch so vernichtend, dass man sich noch etwas mehr Entwicklungszeit gönnte. Ob diese gut genutzt wurde, verrät euch unser Test.

Darum geht’s:

Der erste Eindruck von „Halo Infinite“ ist mit Blick auf dessen fragmentierte Veröffentlichungspolitik zunächst einmal nicht unbedingt ein Guter. So ist der Free2Play-Mulitplayer bereits seit Mitte November in der Open Beta spielbar, während der Koop-Modus der im Gamepass erhältlichen und ansonsten kostenpflichtigen Kampagne erst noch nachgereicht wird.

Normalerweise würden wir ankreiden, dass hier ein unfertiges Spiel verfrüht auf den Markt geworfen wurde. Allerdings dürstete es uns nach der langen Abstinenz derart nach etwas Spartan-Action, dass wir diesen Punkt einfach mal geflissentlich unter den Tisch kehren.

Und Spartan-Action wurde uns auch direkt geliefert, als wir im furiosen Intro miterleben müssen, wie der Master Chief nach einem heldenhaften Kampf gegen die Verbannten unterliegt, und ins All geschleudert wird. Ein halbes Jahr treibt er dort leblos vor sich hin, bis ihn schließlich ein überlebender Pilot mit der Kennung Echo 216 rettet und wiedererweckt.

Kaum ist der Master Chief mal sechs Monate weg, sind die Menschen unter dem Banner der UNSC aber auch schon an den Rand der Vernichtung gedrängt worden. Also macht sich der Chief auf zum Halo-Ring Zeta, auch bekannt als Installation 7, um herauszufinden, was die Verbannten, Grunts, Brutes und wie sie alle heißen auf dem Ring treiben, was in seiner Abwesenheit passiert ist und was das alles mit der abtrünnigen KI Cortana zu tun hat.