Videospiele machen aggressiv, dumm, dick, süchtig und auch sonst ist jeder, der Videospiele für Erwachsene spielt, ein ganz furchtbar schlechter Mensch. So die landläufige Meinung, die noch immer in den Köpfen vieler älterer Semester verankert ist. Doch es hat sich viel getan, Games gelten mittlerweile als Kulturgut, Studien haben nachgewiesen, dass Zocken bestimmte Bereiche des Hirns sogar fördert, und manchmal retten Spiele auch Leben.

So geschehen in Irland, nahe Slane Castle, als ein 79-jähriger Mann seinen 11-jährigen Enkel mit dem Auto abholte, um ihn heimzubringen. In dem Alter sollte man nicht mehr unbedingt fahren, und so kam es auch, dass der Mann auf einmal am Steuer ohnmächtig wurde und der Wagen mit 117 Sachen von der Fahrbahn abkam. Der Junge reagierte jedoch geistesgegenwärtig, als er das Lenkrad ergriff und das Auto auf eine ruhigere Straße in Richtung des nahegelegenen Slane Castle bugsierte. Da der Fuß seines Großvaters nach wie vor das Gaspedal betätigte, blieb dem Bengel nichts anderes übrig, als den Wagen seitlich an die Mauer der Burg zu lenken, um die Geschwindigkeit zu reduzieren. Das Manöver gelang. Bei der Kollision mit einer weiteren Mauer wurden die beiden Insassen zwar verletzt, sind aber mit dem Leben davongekommen.

Auf die spätere Frage, woher der 11-Jährige wusste, was er zu tun hatte, antwortete dieser, dass er GTA zocke und ihm sein dort erworbenes fahrerisches Können geholfen habe.

Blöd nur, dass seine Eltern nun wissen, dass er Spiele ab 18 zockt. Aber der Anschiss dürfte sich angesichts der Umstände wohl in Grenzen halten.

Quelle: MobileGeeks