„Ghosts 'n Goblins Resurrection“ im Test für Nintendo Switch – Heutzutage ist das Geschrei groß, wenn ein Spiel es wagt, auch nur eine einzige unfaire Stelle aufzuweisen. Aber verehrtes Jungvolk, lass dir gesagt sein, in den Spielhallen der 80er gehörte Unfairness quasi zum guten Ton, schließlich galt es, den mit Münzen bewaffneten Zockern eben jene möglichst effektiv aus den Taschen zu ziehen. Ein Paradebeispiel dafür ist das legendär gnadenlose „Ghosts 'n Goblins“ aus dem Hause Capcom, das auf der Switch nun seine Wiederauferstehung feiert. Daher auch der Untertitel „Ressurection“.

Darum geht’s:

In der „Ghosts 'n Goblins“-Reihe (später auch „Ghouls 'n Ghosts“) gilt es traditionell in der Rolle des Ritters Arthur, die obligatorische Prinzessin vor einem fiesen Dämonenkönig zu retten. Dazu wirft sich der tapfere Recke in die eiserne Schale seiner Rüstung und kämpft sich in besten Jump 'n Run-Manier von links nach rechts durch eine Handvoll ebenso abwechslungsreicher wie knallharter Level.

Dabei stehen einem nicht nur die Tücken der Umgebung im Wege, sondern auch die vielgestaltige Gegnerschar, die in unendlichen Wellen aus allen Richtungen über euch hereinbricht. Um sich zu verteidigen, stehen Ritter Arthur ein überschaubares Waffenarsenal sowie besagte Rüstung zur Verfügung, welche je nach gewählten Schwierigkeitsgrad einer gewissen Anzahl Treffer standhält.

Nach jedem Feindkontakt bricht ein weiteres Stück der Rüstung weg. Spielt ihr auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad, genügt bereits ein Treffer und Arthur steht in seinen ikonischen Herzchen-Shorts halbnackt da.