Letzteres passiert vor allem in den immer mal wieder eingestreuten Parkour-Passagen, die ohne Feindesvolk auskommen und dafür mit Schalterrätseln aufwarten. Darüber hinaus wechseln wir immer mal wieder in den Cyberspace, wo in Logikrätseln auch mal Köpfchen gefragt ist. All das müsst ihr euch aber erarbeiten, denn bis auf ein grundlegendes Tutorial erklärt euch „Ghostrunner“ nichts.

Als kleines Eingeständnis an weniger versierte Ninjas verfügen die Next-Gen-Fassungen über einen Assist-Modus, der dem Spieler ein weiteres Leben verleiht, die Spielzeit verlangsamt und die Abklingzeiten der Fähigkeiten verkürzt. Auch mit an Bord ist der später hinzugekommene Wave-Modus, in dem ihr euch den Wellen immer stärker werdender Gegner entgegenstemmt und neue Ausrüstung verdient. Mit dem Killrun-Modus wird schließlich den Speedrunnern Rechnung getragen, für die „Ghostrunner“ ein wahres Fest sein muss, und auch ein Fotomodus ist nun vom Start weg mit an Bord.

Darüber hinaus wurde die neue Next-Gen-Power natürlich dafür genutzt, die Grafik gehörig aufzupeppen: 4K-Auflösung mit 60 Bildern pro Sekunde und Raytracing? Kein Problem! Wer es noch etwas smoother mag und auf Raytracing verzichten kann, schraubt die Auflösung etwas herunter und zockt sogar mit 120 Bildern pro Sekunde.

Die Technikpolitur steht „Ghostrunner“ und seiner fast schon steril wirkenden Tech-Noir-Ästhetik äußerst gut zu Gesicht. Manch einem mag die Optik nach wie vor etwas zu sehr auf das Wesentliche reduziert daherkommen, man darf aber nicht vergessen, dass wir es hier schließlich nicht mit einem AAA-Titel zu tun haben.

Zu den neuen Features zählen außerdem 3D-Audio sowie die Einbindung des haptischen Feedbacks des PS5-Controllers. Und ganz wichtig: Das Next-Gen-Upgrade ist für Besitzer der ursprünglichen PS4- und der Xbox-One-Fassung kostenlos!

Fazit:

Wenn der Schwierigkeitsgrad zur Droge wird: Mit dem Next-Gen-Upgrade für „Ghostrunner“ kommt eine der wohl am höchsten motivierenden, stylishsten und auch schwersten Herausforderungen des letzten Jahres dank Technikpolitur noch einen ganzen Zacken schicker daher. Sämtliche seit dem ursprünglichen Release erschienenen kostenlosen Spielmodi sind vom Start weg mit an Bord, um Anfängern das Spiel etwas zu erleichtern und Könnern mehr Futter zu geben. Auch das haptische Feedback des Dual-Sense-Controllers der PS5 sowie 3D-Audio wurden implementiert, wodurch sich das ohnehin schon faszinierende Spiel noch besser anfühlt und -hört. Wer Bock auf anspruchsvolle Spiele hat, die sich selbst genug sind, erhält mit dem „Ghostrunner“-Upgrade fordernde Cyberninja-Action in ihrer schönsten Form.

„Ghostrunner“ ist für PS4, PS5, Xbox One, Xbox Series und PC erhältlich.