Früher hat man das Weib noch an den Haaren in die Höhle gezogen – wobei das natürlich auch der Grund sein könnte, weshalb der Homo Erectus ausgestorben ist –, früher sind nur Männer mit dem Auto gefahren – Unfallstatistiken wurden erst erstellt, als sich das änderte – und auch das Zocken war vor gar nicht allzu lange Zeit eine reine Männerdomäne. Da es so etwas aus der Sicht einer Frau aber per se nicht mehr geben darf, sind auch diese Zeiten vorbei. Nein, Scherz beiseite. Zocken macht nun mal Laune und es war nur eine Frage der Zeit, bis Spielemacher das enorme Potenzial einer weiblichen Zielgruppe erkennen würden. Und wir kennen das ja auch von uns: Fängt man erst mal mit dem Spielen an …

Wie bei allem im Leben unterscheiden sich Männer und Frauen aber auch beim Zocken grundlegend voneinander. So vor allem, wenn es um die grundsätzliche Motivation geht, welche dazu führt, dass wir einem Spiel unsere Zeit widmen. So legen wir Männer laut einer Studie, an der ganze 250.000 Spieler teilnahmen, in erster Linie Wert auf Wettbewerb und Zerstörung!

Den Frauen geht es dagegen eher darum, sich ihrer Fantasie hinzugeben, jemand anders zu sein und in dieser Rolle Aufgaben zu erledigen und zum Abschluss zu bringen. Dabei ist anzumerken, dass die Interessen der Männer sehr viel breiter gefächert sind als die der Frauen, weshalb die generelle Motivation „Wettbewerb und Zerstörung“ als grobe Verallgemeinerung unserer Beweggründe zu deuten ist. Bei den Damen war das Ergebnis jedoch eindeutig!

Quelle: computerbild.de