„Forza Horizon 5“ im Test für Xbox Series X – Endlich Schluss mit Linksverkehr: Nachdem wir im Zuge der „Forza Horizon“-Reihe mit Australien und England zuletzt durch zwei Länder voller Geisterfahrer gedonnert sind, geht es im nunmehr fünften Teil nach Mexiko, wo man sich ebenso wie hierzulande brav auf der rechten Fahrspur bewegt. Nun ja … außer natürlich, man nimmt am „Forza Horizon 5“-Festival teil – ein automobiler Terrorakt, der seinesgleichen sucht.

Darum geht’s:

Nachdem ihr euch in England bereits einen Namen gemacht habt, werdet ihr für den Mexiko-Ableger des fiktiven Forza-Festivals als absoluter Superstar sehnsüchtig erwartet. Entsprechend pompös euer Auftritt im Zuge des spektakulären Intros, welches euch mit verschiedenen Boliden über unterschiedlichen Gebieten aus einem Transportflugzeug abwirft, um gleich zu Beginn einen atemberaubenden Ausblick auf das zu geben, was euch in „Forza Horizon 5“ erwartet.

Mexiko ist nicht nur um 50 Prozent größer als der englische Spielplatz des Vorgängers, es ist mit elf Biomen und weitaus deutlicheren Höhenunterschieden auch noch wesentlich abwechslungsreicher. In welchem Tempo ihr die Open World erschließt, und was ihr dabei treibt, bleibt wie gehabt euch überlassen.

Hinsichtlich der Spielstruktur hält man sich dabei eng an den Vorgänger, so dass Kenner der Reihe sich sofort heimisch fühlen. Neben dem neuen Schauplatz sind die inhaltlichen Neuerungen somit eher im Detail zu suchen. Mit Blick auf die Qualität der Reihe eine verständliche Entscheidung, zumal Entwickler Playground Games an genau den richtigen Schrauben zu drehen wusste.