Wenige Entwicklungen auf dem Videospiel-Sektor werden momentan so heiß diskutiert, wie das Thema Crossplay. Also die Möglichkeit, mehrspielerfähige Spiele zwischen unterschiedlichen Geräten zu ermöglichen – etwa Turniere, in denen sowohl Xbox-Spieler als auch PC-Zocker im selben Game gegeneinander antreten. Der einzige Anbieter, der sich bei dem Thema kategorisch querstellte: Sony mit seiner PlayStation 4. Doch damit ist es vorbei.

Eine kleine Sensation für Videospielfans. Die Kontroverse tobte in den letzten Wochen besonders erbittert, weil das weltweite Phänomen „Fortnite“ zwar durchaus auf der Playstation 4 spielbar ist – wer jedoch als Sony-Jünger vorhatte, gegen Kumpels anzutreten, die stattdessen im Besitz einer Xbox, einer Switch oder eines PCs waren, musste in die Röhre schauen. Monatelang war die Funktion auf der Playstation blockiert, nun geht es.

Endlich dürfen auch Sony-Nutzer mit anderen Konsolen- und Mobil-Spielern gemeinsam in die Schlacht ziehen. Das japanische Unternehmen brachte es in einer Pressemitteilung auf den Punkt.

„Wir sind uns dessen bewusst“

„Nach einem umfassenden Bewertungsprozess hat Sony Interactive Entertainment (SIE) einen Weg zur Unterstützung plattformübergreifender Funktionen für ausgewählte Inhalte von Drittanbietern gefunden. Wir sind uns bewusst, dass die PS-4-Spieler sehnsüchtig auf ein Update gewartet haben, und wir schätzen die anhaltende Geduld der Community, während wir das Problem auf der Suche nach einer Lösung navigiert haben“, heißt es darin.

Und konkreter bedeutet dies für „Fortnite“-Fans auf der PS4 laut Sony: „Der erste Schritt wird eine Open Beta sein, die heute für ‚Fortnite‘ beginnt und plattformübergreifendes Gameplay, Progression und Handel über PlayStation 4, Android, iOS, Nintendo Switch, Xbox One, Windows- und Mac-Betriebssysteme ermöglicht.

"Wir sehen die Beta als Gelegenheit, gründliche Tests durchzuführen, die sicherstellen, dass plattformübergreifendes Spielen auf PlayStation am besten ist, während wir gleichzeitig auf die Benutzererfahrung sowohl aus technischer als auch aus sozialer Sicht achten“, betont das Unternehmen.