Einige Spiele gehen durch die Decke wie nichts. Da wären beispielsweise Call of Duty, Assassin’s Creed, aber auch kleinere Spiele wie Angry Birds. Kürzlich beeindruckte das süchtig machende Touchspiel Flappy Bird den Mobile-Gaming-Markt.

in einfaches Konzept: Der Vogel muss durch Rohre manövriert werden, ohne dabei abzustürzen oder sie zu berühren. Einfacher gesagt als getan, ist der Vogel doch nicht wirklich im Stande zu fliegen, sondern lediglich kleine Hüpfer in der Luft zu machen.

Dieses Phänomen kostete mehreren Tausend Spieler die Nerven und Entwickler Dong Nguyen freute sich über 50.000 US-Dollar Umsatz täglich – rein durch Werbeeinnahmen, denn das Spiel war kostenfrei erhältlich. Da er jedoch dem Druck der Öffentlichkeit nicht standhielt, ließ er das Spiel aus den AppStores entfernen, was einige Klonspiele nach sich zog. In einem Interview mit dem Rolling Stone verriet er, dass er die Journalisten, welche das Haus seiner Eltern belagerten, nicht mehr aushielt und auch die plötzliche Aufmerksamkeit zu viel für ihn war.

Nguyen überlegt derzeit, ob er den Vogel nicht wieder fliegen lässt und in die Stores zurückholt. Derzeit arbeitet er nicht an einer neuen Version, aber sollte sich Flappy Bird doch noch einmal auf iPhones und Androiden verirren, wird das Spiel mit einer Warnung ausgeliefert: „Bitte mach‘ auch mal Pause.“