Das ist schlecht:

Ohne den VR-Bonus hätten wir „Firewall Zero Hour“ ob des geringen Umfangs sicherlich heftiger abgewatscht. Und auch mit wird sich erst noch zeigen müssen, ob der Taktik-Shooter das Zeug zum Dauerbrenner hat und ein jedes Mal anders positionierter Laptop die fehlende Abwechslung kompensieren kann. Allerdings sind wir guter Dinge, dass im Laufe der Zeit neue Karten und Spielvarianten nachgereicht werden.

Auf unserem Wunschzettel stünde dann noch ein Solo-Modus, da garantiert nicht jeder VR-Headset- und Aim-Controller-Besitzer genug Freunde hat, die ähnlich gut ausgestattet sind. Klar kann man auch mit fremden Leuten spielen, allerdings hat das bekanntlich so seine Tücken. Zumal blöderweise alle Spieler aus der Session fliegen, sobald der Host ausscheidet. Hoffen wir, dass auch hier gepatcht und zukünftig das Zepter ganz einfach an einen anderen Spieler weitergereicht wird.

Des Weiteren fielen uns einige Ungereimtheiten in Sachen Kollisionsabfrage auf, wenn die vermeintliche Deckung seltsamerweise dann doch keinen Schutz bot, während der Feind hinter einem schnöden Zaun sicher ist. Als spielentscheidend haben sich diese Mankos in unseren Runden jedoch nicht erwiesen.

„Firewall Zero Hour“ ist ab sofort exklusiv für Playstation VR erhältlich.

Hochspannender VR-Taktik-Shooter mit grandiosem Mittendrin-Gefühl. Mit dem richtigen Team an seiner Seite und einem Aim Controller in den Händen ein echter Hit, der eindrucksvoll vorführt, wie intensiv Spiele in der virtuellen Realität sein können. Da vergisst man glatt den geringen Umfang.