Das ist gut:

Das soll es schon gewesen sein, fragt ihr euch? Tatsächlich ist der Umfang mit den oben genannten Spielmodi arg überschaubar. Aber mehr braucht es verblüffenderweise nicht, um einen Mordsspaß mit dem Spiel zu haben. Dank der genauen Abfrage des Headsets saugt euch jedes einzelne der nur wenige Minuten andauernden Gefechte augenblicklich gnadenlos in seinen Bann.

Das Mittendrin-Gefühl und die Spannung, die aufkommt, wenn ihr mit eurem Team und idealerweise den Aim Controller im Anschlag durch enge Gänge schleicht, ist immens. Nebensächlichkeiten wie eine Story oder Modi-Vielfalt habt ihr angesichts dieser intensiven Erfahrung schnell vergessen.

Dabei ist das Spielprinzip mit laufen, in Deckung gehen, ballern und heilen so schnell verstanden, dass selbst Neulinge sofort ins Geschehen finden. Die wahre Kunst besteht in der gewählten Taktik und der Zusammenarbeit im Team. Wer auf seine Leute pfeift, und stumpf voran stürmt, ist dem Tode geweiht. Eine Chance habt ihr nur, indem ihr vorsichtig um jede Ecke lugt und rechtzeitig Schutz sucht, was dank VR natürlich deutlich körperlicher und damit auch ungleich faszinierender ist, als bei den ähnlich gearteten Bildschirm-Shootern.

Erfolgreiche Spieler erkämpfen sich Credits und schalten im Laufe der Zeit neue Skins, Fähigkeiten und zwölf Charaktere frei, die alle ihre eigenen Vorteile mit an den Start bringen. Seid ihr zu Beginn je nach Klasse – Assault, Support oder Close Quarter Battle – noch auf eine bestimmte Ausrüstung festgelegt, dürft ihr das Loadout später selbst bestimmen und auf eure favorisierte Spielweise abstimmen.

In Sachen Optik setzt sich „Firewall Zero Hour“ souverän an die Spitze des überschaubaren Feldes an VR-Shootern und überzeugt außerdem mit einem eindrucksvollen 3D-Sound, der es euch ermöglich, die Schritte des Feindes punktgenau zu orten. So euch denn nicht gerade Kugeln um die Ohren fliegen und die treibende Musik zum Sturm bläst.