Zwar trefft ihr in den zwei Kapiteln der rund fünfstündigen Kampagne nicht auf den Cast des Hauptspiels, erlebt an der Seite eines gänzlich neuen Charakters namens Sonon aber ein spaßiges Abenteuer, in dem es gilt, im besten Ganovenstil beim Bösewichtkonzern Shinra einzubrechen, um die „ultimative Materia“ zu stehlen.

Wer sich gerne mit den Hintergründen der Welt von „Final Fantasy VII“ beschäftigt, wird sich freuen, dabei etwas mehr über den schwelenden Konflikt zwischen Wutai und Midgar zu erfahren. Alle anderen lassen sich von Yuffies lebensfroher Art anstecken und toben sich in den zahlreichen Kämpfen mit ihrem übergroßen Wurfstern aus.

Das praktische Teil erinnert ein wenig an Captain Americas Schild und macht die agile Ninja-Dame sowohl im Fernkampf als auch im Nahkampf gefährlich. Schlagt mit dem Teil zu oder werft es eurem Gegner entgegen. Auf Tastendruck kehrt der Stern zu euch zurück. Alternativ lasst ihr die Waffe einfach noch etwas herumschwirren und attackiert mit speziellen Ninjutsu-Attacken, denen ihr später ein Element wie Feuer oder Blitz zuweisen könnt.

Dank ihrer Fähigkeiten spielt sich Yuffie angenehm dynamisch und flexibel und wäre nicht zuletzt aufgrund ihrer sympathischen und quirligen Art von daher auch eine prima Ergänzung für die Truppe im Hauptspiel. Aber das wird ja sicherlich spätestens im nächsten Teil des Remakes der Fall sein.

Das Yuffie-DLC bringt ansonsten noch ein paar Minispiele mit, wobei wir uns natürlich vor allem über die Neuauflage des spaßigen „Fort Kondor“-Taktikhäppchens gefreut haben. Mit Blitz-Esper Ramuh kommt außerdem eine neue Beschwörung dazu – die natürlich erst einmal bezwungen werden will – und auch ein Fotomodus ist nun mit an Bord.