„Final Fantasy VII Remake Intergrade“ im Test für PS5 – Mit dem Anhängsel „Intergrade“ hat Square Enix kürzlich eine überarbeitete Version seines Rollenspielkrachers „Final Fantasy VII Remake“ aus dem letzten Jahr veröffentlicht, um das ursprünglich 1997 auf der ersten Playstation erschienene Spiel fit für die neue Konsolengeneration zu machen. Hinter dem Titel „INTERmission“ verbirgt sich wiederum eine brandneue Bonusepisode als kostenpflichtiger DLC, exklusiv für PS5.

Wer „Final Fantasy VII Remake“ bereits auf der PS4 besitzt, egal ob digital oder als Disc, rüstet kostenlos auf die Next-Gen-Version auf. Obacht: Das gilt nicht, wenn ihr euch das Spiel im Rahmen eurer Playstation-Plus-Mitgliedschaft gezogen habt, als es für Abonnenten kostenlos angeboten wurde.

Das neue DLC rund um die lebenslustige Wutai-Kriegerin Yuffie Kirasagi könnt ihr nach dem Upgrade einzeln erwerben. Gönnt ihr euch das Spiel für die PS5 gänzlich neu, ist die Bonusepisode bereits enthalten.

Für alle, die die knuffige Yuffie noch nicht kennen: Im Originalspiel auf der guten alten PS1 war das Energiebündel noch ein optionaler Charakter, den man später im Spiel treffen konnte, wenn man in den Wäldern Wutais herumstreifte. Als Mitglied einer Ninja-Eliteeinheit ist Yuffie scharf auf Materia – jene Kugeln, die uns in „Final Fantasy VII“ magische Fähigkeiten und Bonuseffekte verleihen – aller Art, und bestahl seinerzeit zunächst dreist unsere Spielfiguren, bis sie schließlich der Party beitrat.

In der Neuauflage des Spiels bekommt sie nun einen Handlungsstrang spendiert, der, wie so vieles andere im Remake auch, nicht dem Original entstammt. Das mag abermals vor allem alteingesessenen Fans nicht schmecken, die schon im letzten Jahr die narrative Neuausrichtung des Kultspiels monierten, fügt sich dessen ungeachtet aber prima in das Bestehende ein.