Es gibt unumstößliche Gesetze, die für alle Fußballfans gelten: Echte Fans verlassen das Stadion erst nach dem Abpfiff. Der FC Bayern München wird im Sommer mal wieder Deutscher Meister. Und: Ende September erscheint das neue FIFA! Am 27. September ist es soweit, dann erscheint „FIFA 20“ – und wir haben EA Sports neusten Ableger der Erfolgsreihe bereits ausgiebig getestet.

Darum geht’s:

In diesem Jahr hat sich EA Sports scheinbar auf die Fahne geschrieben, wirklich jeden Fußballfan etwas Passendes zu bieten, egal in welcher Form. Alteingesessene Ultimate-Team-Spieler dürfen sich über einen leicht angewachsenen Umfang freuen, aber vor allem Freunde des Karriere- und des Pro Clubs-Modus dürfen die angestaubten Trikots aus dem Schrank holen, denn bei den zuletzt spürbar vernachlässigten Modi hat sich eine Menge getan.

Pro-Club-Spieler erhalten einen umfangreicheren Skilltree als noch im letzten Jahr und müssen sich nun umso mehr Gedanken machen, welche Eigenschaften ihr Spieler wirklich besitzen soll und braucht. Für spielerische Abwechslung sorgen zudem verschiedene Cups, bei denen eigene Regeln gelten, wie etwa, dass nur Tore durch Kopfbälle und Volleys zählen. Eine wahre Frischzellenkur hat der beliebte Karriere-Modus erhalten, was schon beim ersten Start auffällt. So ist es dieses Mal möglich, ein eigenes Aussehen für den Trainer festzulegen, und im Spielverlauf hat man durch Einzelgespräche oder Antworten während Pressekonferenzen und Interviews einen Einfluss auf die Moral der einzelne Spieler und das gesamte Team. Generell bietet der Karriere-Modus so deutlich mehr Facetten als in den letzten Jahren.

Die größte Neuerung in diesem Jahr ist aber quasi gleich ein neues Spiel im eigentlichen Spiel: Die Rede ist vom VOLTA-Modus. Darunter kann man sich im Grunde eine Art 'FIFA Street' vorstellen, bei dem man sich Freestyle auf Hinterhöfen, in Sporthallen oder gar auf Hochhäusern in Käfigen gegen in verschiedene Konstellationen und mit unterschiedlichen Regeln mit anderen Teams messen kann.