Nachdem Titel wie „Journey“ oder „Limbo“ die Herzen der Spielergemeinde weltweit mit ihrer wortlosen Kunst im Sturm erobert haben, stehen Indie-Games hoch in Kurs. Große Publisher unterstützen seither bereitwillig auch kleine Projekte, und nutzen die außergewöhnlichen Werke kreativer Spielemacher im Gegenzug als eine Art Gütesiegel für das eigene Spiele-Portfolio. Selbst die Fortsetzungs-Spieleschmiede EA ist auf den Zug aufgesprungen und überraschte Gamer und Presse unlängst mit dem wunderbaren „Unravel“. Auf der E3 2016 sollte es dann abermals der Trailer zu einem Indie-Game sein, der aus dem ansonsten wenig überraschenden Line-Up positiv hervorstach. Seither sind wir gespannt, was uns denn nun genau mit dem kryptisch „Fe“ getauften Titel erwartet, und waren entsprechend erfreut, es nun endlich testen zu können.

Darum geht’s:

Zu Beginn des Action-Adventures findet ihr euch in der Haut des putzigen und namensgebenden Fuchswesens „Fe“ inmitten eines in grelle Lila- und Blau-Töne getunkten Waldes wieder. Warum ihr hier gelandet seid und warum ausgerechnet euch die Aufgabe zugefallen ist, die anderen Waldbewohner von den Roboterwesen, die sich „die Geräuschlosen“ nennen, zu retten, verrät euch das Spiel nicht. Wollt ihr mehr über die Hintergründe erfahren, müsst ihr euch auf Entdeckertour durch die sechs großen Gebiete machen. Um dabei die vielfältigen Hindernisse auf eurem Weg überwinden zu können, ist es wichtig, mit den Pflanzen und Tieren des Waldes zu kommunizieren. Doch deren Sprache will erst einmal erlernt werden.