Das elfte Gebot „Du sollst nicht spoilern“ ist ein zeitexklusives. Wer nach einem gewissen Zeitraum einen neuen „Star Wars“-Film oder die aktuelle Staffel von „The Walking Dead“ immer noch nicht gesehen hat, darf sich nicht beschweren, wenn irgendwann öffentlich über Story-Twists und fragwürdige Enden debattiert wird. In Sachen „Far Cry 5“ ist es spätestens jetzt soweit: Joseph Seed hatte recht! Die Welt, wie wir sie kennen, fällt am Ende des Spiels tatsächlich einem Atomangriff zum Opfer. Aber war das wirklich das Ende? Nein, denn in „Far Cry New Dawn“ erfahren wir, wie es weitergeht.

Darum geht’s:

Da „New Dawn“ ebenfalls im bereits aus dem Vorgänger bekannten Hope County spielt, handelt es sich bei dem Titel nicht um ein neues Spiel im eigentlichen Sinne. Allerdings hat sich auf der Map einiges getan, immerhin hat es nicht nur Atombomben geregnet, es sind auch noch 17 Jahre vergangen. Die Natur hat sich erholt, erblüht in schillernden Farben und bringt neues Leben hervor.

Von der menschlichen Zivilisation sind indes lediglich Ruinen übrig, in denen die wenigen Überlebenden nach Brauchbarem wühlen. Und da kommt bereits ihr ins Spiel. Als wahlweise Mädchen oder Junge für alles fällt euch die Aufgabe zu, die Siedlung „Prosperity“ aufzubauen und vor allem gegen die durchgeknallten Highwaymen zu verteidigen.

Die aggressive Rockergruppe, angeführt von den Zwillingen Mickey und Lou, hat die Postapokalypse nämlich zu ihrem ganz persönlichen Spielplatz erklärt, auf dem man friedliche Kinder nach Belieben von der Schaukel schubsen und deren frisch gebaute Sandburgen einfach so zertreten darf. Zumindest, bis ihr kamt.