Nachdem wir bereits die Flora und Fauna diverser tropischer Inseln durchkämmt, ganze afrikanische Landstriche in Brand gesetzt und die schroffen Gebirgszüge von Nepal erklommen haben, steht bei „Far Cry 5“ diesmal ein etwas weniger exotisches Ziel auf dem Plan. Das heißt aber nicht, dass der Bundesstaat Montana im Westen der USA weniger zu bieten hätte, als die eingangs genannten Reiseziele. Ganz im Gegenteil, ist dieses wunderbare Fleckchen Erde doch für seine majestätisch schöne Natur zwischen den Rocky Mountains und den Great Plains bekannt. Inmitten dieser traumhaften Szenerie haben wir einer fanatischen Sekte auf den Zahn gefühlt und verraten euch, ob „Far Cry 5“ den hohen Erwartungen gerecht wird.

Darum geht’s:

Falls es Leute gibt, die zuvor noch keine Pauschalreise bei Ubisoft gebucht haben: „Far Cry“ steht für explosiven Ego-Shooter-Spaß, eine offene Spielwelt, die ihr entweder zu Fuß oder motorisiert erforscht und skurrile Bösewichte. Letzteren mimt diesmal der unheimlich charismatische Sektenführer Joseph Seed, der gemeinsam mit seinen nicht weniger durchgeknallten Anhängern von „Eden’s Gate“ dem fiktiven Landstrich Hope County sein schräges Weltbild mit Waffengewalt und Psycho-Terror aufzuzwingen versucht. Ihr wiederum seid ein Deputy – wahlweise männlich oder weiblich – und Teil eines Teams, welches den Auftrag hat, Seeds Angstregime zu Fall zu bringen. Nun haben Helikopter in Videospielen die dumme Angewohnheit abzustürzen, und schwuppdiwupp fallen Bösewichte über das Team her. Euch gelingt es aber glücklicherweise, zu fliehen, und ihr stoßt bald auf die Mitglieder des Widerstandes, der dringend eurer Hilfe bedarf. Doch bevor ihr euch Seed schnappen könnt, müsst ihr erst einmal drei Landstriche befreien, die von Josephs Brüdern regiert werden. Und auch sonst gibt es eine Menge zu tun.