Den Machern der Videospiel-Umsetzung des Formel-1-Zirkus muss es gewissermaßen ergehen, wie den Technikern des realen Sports: Jahr für Jahr gilt es, aus einer Maschine, die man eigentlich doch bereits als gut erachtet auf die Strecke gelassen hat, noch etwas mehr Leistung herauszukitzeln, sie noch besser, noch schneller, noch konkurrenzfähiger zu machen. Mercedes beweist in der aktuellen Saison eindrucksvoll, in welchem Maß sich dieser Anspruch bezahlt machen kann. Und genau wie Lewis Hamilton fährt auch das neue „F1 2019“ allen anderen gnadenlos davon.

Darum geht’s:

Im letzten Jahr adelten wir „F1 2018“ als „konkurrenzlos gut“ und verliehen gar den Titel „bestes Formel 1 Spiel aller Zeiten“. Nach gerade mal 10 Monaten Entwicklungszeit steht nun bereits der Nachfolger in den Startlöchern und hat neben der Implementierung der Formel 2, sowie einer deutlich aufgewerteten Online-Komponente, eine beachtliche Fülle an Detailverbesserungen im Gepäck. Um es gleich vorwegzunehmen, sollte man von „F1 2019“ freilich keine Revolution des Rennspiels erwarten. Aber die Evolution macht es doch zumindest zum neuen Alphatier im Genre.