Im letzten Jahr waren wir ob des seinerzeit aktuellen „F1 2017“ voll des Lobes und attestierten dem Rennspiel aus dem Hause Codemasters „Mehr Formel 1 geht nicht“. Wie sich nun zeigt, haben wir uns allerdings getäuscht, denn es geht sehr wohl mehr. Zwar darf man von einer Sportserie mit jährlichem Veröffentlichungsturnus natürlich kein von Grund auf neu entwickeltes Spiel erwarten, doch die Detailverbesserungen haben genug Oktan, um die diesjährige Inkarnation auf die Pole Position zu katapultieren. Mehr dazu im Test.

Darum geht’s:

Der gute alte Rennzirkus besteht schon lange nicht mehr nur aus dem Fahren eines Rennwagens. Von daher haben die Macher „F1 2018“ ein ausführliches Interviewsystem spendiert, in dem das Ansehen eures selbst erstellten Fahrers, je nach gewählter Antwort, steht oder fällt. Zudem habt ihr nun auch während der laufenden Saison die Möglichkeit, den Rennstall zu wechseln. 

Achtet jedoch darauf, keine Versprechen zu machen, die ihr nicht halten könnt. Die Chefs von Ferrari geben sich jedenfalls nicht mit ein paar Pünktchen zufrieden. Neben der Hauptkampagne, in der ihr euren eigenen Fahrer erstellt, wird hinsichtlich der vielfältig konfigurierbaren Modi, Events und Meisterschaften on- und offline abermals alles geboten, was das digitale Rennfahrerherz sich nur wünschen kann. 

Wieder mit dabei sind auch die klassischen Fahrzeuge, wobei die Anzahl der Stellplätze in eurer Retro-Garage von 12 auf 20 angewachsen ist.