Nach dem Test der PC-Version konstatierte der federführende Autor seinerzeit „Divinity: Original Sin 2 ist ein Meisterwerk…“. Mit dieser Meinung stand er freilich nicht alleine da, wurde dem Mammut-RPG doch ein Metascore von satten 93 Punkten zuteil. Nun haben die Macher ihr Werk, wie schon den Vorgänger, nicht nur nachträglich auf die aktuellen Konsolen gehievt, sondern gleich noch mit allerlei Verbesserungen und zusätzlichen Inhalten aufgepeppt, die auch PC-Spielern als kostenloses Update zur Verfügung stehen. Ob der Systemwechsel indes gelungen ist, verrät euch unser Test.

Darum geht’s:

Da wir es im Großen und Ganzen mit dem gleichen Spiel zu tun haben, verweisen wir euch hinsichtlich des Spielprinzips und Inhaltes auf unseren Test der PC Version von 2017, den ihr hier in voller Länge findet.

Auf wenige Worte eingedampft werdet ihr in dem klassischen Fantasy-RPG aus isometrischen Draufsicht zunächst auf einer Gefängnisinsel eingebuchtet, da ihr die verbotene Kunst der Magie beherrscht. Was ihr dabei für eine Figur spielt, ist freilich eure Sache, wobei „ihr nicht nur einen eigenen Charakter mit entsprechenden Fähigkeiten konstruieren, sondern bereits fertige 'Pakete' mit Origin-Story als Charakter wählen könnt.“

Generell ist Freiheit ein großes Thema bei „Divinity: Original Sin 2“, in welchem ihr sowohl jedwede der unzähligen Quests nach eigenem Gutdünken angehen könnt, als auch die rundenbasierten Kämpfe, die physikalische Effekte und auch die Umgebung mit einbeziehen. Die Bandbreite dessen, was machbar ist, ist immens und sucht im Genre ihresgleichen. Ihr habt eine Idee? Probiert sie aus! Oder um den Kollegen abermals zu zitieren:

„Wie im genialen Erstling könnte etwa der Magier in eurer Party eine Fläche unter einer Gruppe Banditen in eine Ölpfütze verwandeln, die euer Waldläufer mit einem Brandpfeil entfacht. Noch während die Schurken lodern, löscht euer Zwergenkrieger mit einem geworfenen Wasserfass den Brand – nur damit eure Beschwörerin als Letzte im Reigen einen Blitzstrahl in die Pfütze jagt und die bedauernswerten Gegner damit ordentlich durchgart …“