Wie doch die Zeit vergeht. Ganze 25 Jahre ist die altehrwürdige „Siedler“-Reihe mittlerweile alt, die als Kind so süß und unterhaltsam war, in den letzten Jahren aber mit einer argen Identitätskrise zu kämpfen hatte. Für die überraschend angekündigte Neuauflage des Klassikers kehrte nun der Spielevater Volker Wertich höchstpersönlich nach Hause zurück, um sein Lieblingskind wieder auf den rechten Weg zu bringen. Mit Erfolg, wie die Vorführung der sichtlich stolzen Macher auf der Gamescom bewies.

Darum geht’s:

„Die Siedler“-Spiele zählen zu der ehemals äußerst populären Gattung der Aufbau-Strategie, die derzeit eine kleine Renaissance erlebt und aus der mit dem neuem Teil womöglich sogar eine große wird. Immerhin ist dieses Genre für einen hohen Suchtfaktor bekannt und hat bereits zu seligen Amiga-Zeiten Unmengen von Stunden verschluckt.

Schuld daran ist neben der Herausforderung, optimale Wirtschaftskreisläufe und eine darauf ausgelegte Infrastruktur auszubaldowern, nicht zuletzt der sogenannte „Aquariumseffekt“, für den „Die Siedler“ steht wie kein anderes Spiel dieser Gattung. Es ist einfach nur herrlich entspannend und unterhaltsam, diesen kleinen putzigen Figürchen beim Tagewerk zuzusehen. Und jetzt stellt euch mal vor, das Ganze ist mit irre viel Liebe zu Detail animiert und ihr habt 3.000 Stadtbewohner!