Nachdem sich das auf westlichen Geschmack getrimmte „DmC:Devil May Cry“ trotz all seiner unbestrittenen Qualitäten nicht so gut verkaufte wie erwartet, versucht Capcom mit „Devil May Cry V“ nun doch noch einen weiteren offiziell nummerierten Anlauf. Ob es Dante, Nero und Co. nach mittlerweile über zehn Jahren noch drauf haben – so lange ist es nämlich her, dass Teil IV der Dämonen-Slasher-Saga erschien – oder schlicht den Abgesang auf die goldene Ära der traditionellen Hack’n’Slays verpasst haben, verrät euch unser Test.

Darum geht’s:

In Red Grave City ist im wahrsten Sinne des Wortes die Hölle los, seit dort ein dämonischer Baum die Skyline ziert und mit seinen gigantischen Wurzeln und insektoidem Dämonen-Pack allerorten für Unheil und Verwüstung sorgt. Wenn es doch nur eine Agentur gäbe, die auf Dämonen-Jagd spezialisiert ist…

Gibt es glücklicherweise. Heißt „Devil May Cry“, wird mittlerweile von Jungspund Nero geleitet und ist dem vom Ex-Chef Dante etablierten Firmenmotto treu geblieben: Egal was du tust, mach es maximal cool!

Da es die satanischen Kammerjäger diesmal jedoch mit einem ganz besonders harten Brocken namens Urizen zu tun bekommen, der Dante und Nero gleich zu Beginn eine ordentliche Tracht Prügel verpasst, steht den beiden Veteranen mit Neuzugang V ein weiterer, äußerst geheimniskrämerischer Charakter beiseite, um sich in bester Serientradition möglichst stylisch durch die rund 20 Level zu kämpfen.