"Command & Conquer Remastered Collection" im Test für den PC: Des Generals neue (alte) Kleider – „Willkommen zurück, Kommandant“, tönt es aus den PC-Boxen. Kampfstiefel marschieren. „Hell March“, ein Musikstück, das Fans von Strategiespielen der 90er Gänsehaut bereitet. „Command & Conquer“ ist zurück. Die „Remastered Collection“ will Nostalgieträume mit sanfter Modernisierung erfüllen. Ist die Frischzellenkur gelungen? Oder könnt ihr euch euer kostbares Tiberium sparen?

Darum geht es:

Die „Command & Conquer Remastered Collection“ enthält gleich zwei Strategiespiele inklusive ihrer drei Erweiterungen: „Command & Conquer: Der Tiberiumkonflikt“ mit seiner Zukunftsvision, in der die Global Defense Initiative GDI und die finstere Bruderschaft von NOD unter ihrem Anführer Kane um die Herrschaft streiten.

Sowie „Alarmstufe Rot“, bei dem Alliierte und Sowjets in einer durch Einstein veränderten Zeitlinie ohne Hitler und den Zweiten Weltkrieg um die Welt kämpfen. Spielmechanisch ähneln sich die Titel und legten seinerzeit neben der auch von C&C-Entwickler Westwood stammenden „Dune“-Reihe sowie „Warcraft“ vor, wie Strategie ging.

Ihr erntet Erz/Kristalle, baut damit euren Tech-Baum aus, bewegt Einheiten vom fragilen Fußsoldaten bis zum hausgroßen Mammut-Panzer, durchstoßt den „Kriegsnebel“, findet die Gegnerbasis und vernichtet Feinde. Dabei lebte die Reihe seinerzeit nicht nur vom wunderbar flüssigen Spielgefühl und der Stein-Schere-Papier-Mechanik der Truppen.

In der Kampagne gab es herrlich trashige Videosequenzen, in denen ihr eure Aufgaben erhieltet. Das verlieh dem Spielgeschehen etwas filmreifes und konnte seinerzeit Abertausende Spieler an die VGA-Monitore alter PCs fesseln. Insbesondere wegen NOD-Oberschurke Kane und seinen genialen Monologen.