„Deathloop“ im Test für PS5 – Die Zeit ist der wohl gnadenloseste Killer überhaupt. Aber was wäre, wenn man diesem geduldigen Wolf die Zähne zieht, indem man jeden Tag einfach immer wieder von vorne beginnen lässt? Dieser Frage geht eine Gruppe wohlhabender Exzentriker in „Deathloop“ nach – nur um dann doch wieder von einem Assassinen gejagt zu werden. Der Tod sucht sich nun einmal seinen Weg …

Darum geht’s:

Eine gute Zusammenfassung eigentlich für das, was in „Deathloop“ von euch erwartet wird: Ihr erwacht in der Rolle des abgehalfterten Zynikers Colt eines Morgens verkatert an einem Strand. So wie jeden Morgen seit … nun, geraumer Zeit. Denn wie ihr alsbald feststellt, hängt ihr in einer Zeitschleife fest, die euch jedes Mal an den Strand zurückspult, wenn der Tag vorüber ist oder ihr sterbt.

Während die sogenannten Eternalisten, welche die Insel Blackreef als schrilles und hemmungsloses Partyvolk bevölkern, das Ganze nutzen, um schamlos ihre Unsterblichkeit zu zelebrieren, ist es euer erklärtes Ziel, die Zeitschleife zu brechen. Wie ihr früh herausfindet, geht das aber nur, wenn ihr die acht Anführer, die sogenannten Visionäre, umbringt.

Neben der geheimnisvollen Julianna, die euch mit Waffengewalt an dem Vorhaben zu hindern versucht, sowie den bewaffneten Eternalisten, ist es ironischerweise aber ausgerechnet die knappe Zeit, welche den Plan erschwert. Denn die Visionäre müssen allesamt an nur einem einzigen Tag aus dem Weg geräumt werden. Und auf einmal wird aus dem vermeintlichen Action-Adventure mit Shooter- und Stealth-Einlagen ein morbides Puzzle.