Mit „Days Gone“ stellt Sony nach dem grandiosen „God of War“ und dem besten „Spider Man“-Spiel aller Zeiten das nächste PS-4-exklusive Großprojekt in die Ladenregale, beziehungsweise den digitalen Store. Nach nordischen Göttern und fiesen Superschurken, ziehen wir diesmal vor der Kulisse einer zugrunde gegangenen Zivilisation gegen Zombies … pardon, Freaker zu Felde. Freilich kein sonderlich originelles Thema. Gelingt es „Days Gone“ dennoch, dem abgenudelten Setting neue Facetten abzugewinnen? Unser Test verrät es euch.

Darum geht’s:

Als Protagonist eines Videospiels hat man es bekanntlich nicht leicht. Da hat der beinharte Biker Deacon St. John endlich eine Frau gefunden, die es zu heiraten lohnt, und schon kommt eine verdammte Seuche daher, die Menschen in hirnlose Bestien verwandelt und die Hoffnung auf eine idyllische Zukunft damit direkt wieder zunichtemacht.

Während die zivilisierte Welt um ihn herum in Flammen aufgeht, überzeugt Deacon zu Beginn des Spieles die Crew eines Hubschraubers mit Waffengewalt, seine verletzte Frau zu retten. Für Biker-Kumpel Boozer ist jedoch kein Platz mehr. Da der tätowierte Kahlkopf keine Chance hat, in dem Chaos alleine zu überleben, beschließt Deacon, an seiner Seite zu bleiben. Der Hubschrauber fliegt davon, und mit ihm die Liebe seines Lebens.

Knapp zwei Jahre später finden wir uns in der Wildnis von Oregon wieder. Die Reste der Menschheit haben sich zu unterschiedlichen Gruppierungen in Camps zusammengeschlossen, oder ziehen marodierend durch die Lande. Deacon und Boozer verdingen sich indes als Drifter, die postapokalyptische Bezeichnung für Leute, die als Kopfgeldjäger und Kurier ihren Lebensunterhalt verdienen.

Ohne fahrbaren Untersatz ist man als solcher jedoch aufgeschmissen, und Deacon entsprechend sauer, als ihm sein Bike gestohlen wird. Als wäre das noch nicht genug, haben durchgeknallte Fanatiker auch noch Boozers Arm übel verbrannt. Der geplante Trip nach Norden, wo die beiden auf ein besseres Leben hoffen, muss also noch warten…