Der Autor dieser Zeilen ist geständiger Fan der „Darksiders“-Reihe und entsprechend froh, dass sich „THQ Nordic“ der darbenden Marke erbarmt hat, welcher nach lediglich zwei Spielen und gleich zwei Publisher-Pleiten ein viel zu frühes Ende drohte. Und so darf sich nach Krieg und Tod nun endlich die dritte Reiterin der Apokalypse durch ihr eigenes Action-Adventure schnetzeln: Fury, eine peitschenbewehrte Furie, mit der man wahrlich keinen Streit haben möchte!

Darum geht’s:

Fury begibt sich auf die vom Krieg zwischen Himmel und Hölle gezeichnete Erde, um die sieben Todsünden zu jagen und zu vernichten. Wie es dazu kommen konnte, dass dieser alte Konflikt die Welt überhaupt verwüsten konnte, obgleich die sieben Siegel der Apokalypse nicht gebrochen sind, stellt die große Frage im Darksiders-Universum dar, der schon ihr Bruder Krieg im ersten Teil nachging.

Seinerzeit wurde der Reiter des roten Rosses beschuldigt, die Schlacht vorzeitig entfacht zu haben, woraufhin Tod in Teil Zwei versuchte, die Unschuld seines Bruders zu beweisen. Fury indes glaubt, dass Krieg Mist gebaut hat, und möchte nun zumindest die Scherben aufsammeln, indem sie besagte Todsünden niederringt.