Der große Star der Gamescom 2018, und nur den Fachbesuchern vorbehalten, war ohne Frage der designierte Action-Rollenspiel-Kracher „Cyberpunk 2077“ aus dem Hause „CD Project Red“. Zwar durften wir noch nicht selber Hand an das neueste Werk der „The Witcher“-Macher legen, erhielten im Zuge einer rund einstündigen Live-Vorführung jedoch bereits einen nachhaltigen Eindruck von dem, was da auf uns zukommt. Und lasst euch gesagt sein: Das Ding wird groß!

Darum geht’s: 

Basierte die Welt von Geralt von Riva auf der Buchvorlage des polnischen Autors Andrzej Sapkowski, liegt „Cyberpunk 2077“ ein Pen-and-Paper-Spiel zugrunde, dessen Autor Mike Pondsmith höchstpersönlich den Spielemachern beratend zur Seite steht. „2077“ ist indes 57 Jahre später angesiedelt als das Pen-and-Paper-Original und spielt in der dystopischen Stadt Night City, deren sechs Bezirke dem Spieler als Open-World-Spielplatz dienen.

Blickten wir unserem Helden in „The Witcher“ noch über die Schulter, wird „Cyberpunk 2077“ in der Ego-Perspektive gespielt, was angesichts des starken Fokus auf Schusswaffen durchaus Sinn ergibt. Allerdings ist Waffengewalt nur eine von zig Möglichkeiten, sich in Night City seiner Haut zu erwehren, denn technische Upgrades des menschlichen Körpers gehören 2077 zum Alltag.