Entsinnt man sich Xbox-exklusiver Titel, kommen einen spontan sicherlich Kracher vom Schlage eines „Halo“ oder „Gears of War“ in den Sinn. Auch „Crackdown“ zählt zu diesem illustren Kreis, dessen ersten zwei Teile auf der Xbox 360 hierzulande allerdings etwas unter dem Radar liefen. Stichwort: Index. Doch die Zeiten ändern sich, weshalb „Crackdown 3“ die USK-Hürde auch ohne die immense Sprungkraft seiner Protagonisten problemlos genommen hat. Das ist aber leider auch der einzige Dienst, den die Zeit der hemmungslosen Open-World-Action erweisen hat.

Darum geht’s:

In der Rolle eines genetisch verbesserten Übermenschen bewegt ihr euch in „Crackdown 3“ von Anfang an frei durch die im Comic-Look inszenierte Stadt New Providence. Im Auftrag der unauffällig betitelten „Agency“ sollt ihr die führenden Köpfe der sinisteren Organisation „Terra Nova“ platzen lassen, die offenbar hinter einem weltweiten Anschlag auf die Stromversorgung der zivilisierten Welt steckt.

Als Super-Agent mit übernatürlichen Fähigkeiten und gut bestücktem Waffenarsenal sorgt ihr also an neuralgischen Punkten für ordentlichen Radau, um die neun Rädelsführer von Terra Nova ans Tageslicht zu zerren und ihnen das Handwerk zu legen. Wenn ihr angesichts dieser Prämisse mal unsicher seid, wie dies zu bewerkstelligen ist: Schießt drauf!