Das ist schlecht:

Wer indes auf der Suche nach einem zugänglichen Titel für Nebenbei mit fetter Bombastgrafik ist, der sollte besser woanders suchen. Natürlich darf ein Survival-Game nicht zu einfach sein, ein wenig mehr Führung gerade zu Beginn hätte dem Spiel aber nicht geschadet. In technischer Hinsicht wiederum ist „Conan Exiles“ insbesondere mit seiner abwechslungsreichen Flora und Fauna zwar durchaus um Atmosphäre bemüht und zuweilen gar schick anzusehen, demgegenüber stehen jedoch ungelenke  Animationen eine triste Farbpalette und vor allem diverse Bugs, die immer wieder den Spielspaß trüben.

Geht das Crafting zunächst trotz fehlender Erklärungen noch überraschend gut von der Hand, wird es  im späteren Spielverlauf zunehmend grindlastig, so dass insbesondere Single-Player-Eigenbrötler für die richtig guten Gebäudeteile viel Geduld und auch eine gewisse Experimentierfreude an den Start bringen müssen. Nicht alle Rezepte sind so ohne weiteres im Spiel zu finden – wenn überhaupt –  und dass das System an einigen Stellen hinsichtlich der Herstellungswege- und Materialen gar unlogisch ist, macht die Sache auch nicht besser. Natürlich lässt sich alles googlen, der Immersion zuträglich ist das aber freilich nicht.

Schade außerdem, dass das ursprünglich angekündigte Magiesystem keinen Platz gefunden hat. Auch die versprochenen Reittiere sucht ihr vergebens.

„Conan Exiles“ ist ab sofort für Playstation 4, Xbox One und PC erhältlich.

Gnadenloses Survival-Game in der rauen Welt von Conan dem Barbaren. Die motivierende Mischung aus Bauen, Entdecken und Kämpfen funktioniert am besten Online mit anderen Spielern, weiß aber auch Einzelgänger mit dickem Fell zu unterhalten. Da euch das Spiel kaum Hilfestellungen gibt, solltet ihr aber eine ordentliche Portion Geduld mitbringen.