Das ist gut:

Mit Teil 6 hielt eine Reihe sinnvoller Neuerungen Einzug in die altehrwürdige Reihe. So gestaltet sich das Regierungssystem nun deutlich dynamischer und zwängt euch nicht mehr in ein so enges Korsett wie die Vorgänger. Nachdem ihr euch für eine von zehn möglichen Regierungsformen entschieden habt (die es nach und nach freizuschalten gilt), dürft ihr austauschbare Politik-Karten in die jeweils zur Verfügung stehenden Slots der vier Kategorien Militär, Wirtschaft, Diplomatie und Joker einfügen. Dieses System erlaubt es euch, je nach Bedarf unterschiedliche Vorteile nutzen, um im Kriegsfall beispielsweise flugs das Militär zu stärken.

Ebenfalls neu: Das Bezirks-System, welches den eigentlichen Städten spezielle Stadtteile hinzufügt. Anstatt also wie bisher alles auf einem Feld auf der Karte zu vereinen, dürfen Militärlager, Weltwunder, Häfen, Industriegebiete und Unterhaltungskomplexe nun im Umland platziert werden. Achtet dabei auf eine günstige Lage, da dies unter Umständen besondere Boni gewährt und ihr die Bezirke später nicht umsetzen dürft.

„Civilisation VI“ hat auf dem PC unlängst beweisen, dass die neuen Ideen das bekannte Konzept klug erweitern (Metascore: 88). Das gilt folglich auch für die Version auf der Switch, deren Interface zugunsten der Steuerung sinnvoll angepasst wurde. Außerdem habt ihr im mobilen Modus die Wahl, ob ihr die Knöpfe oder den Touch-Screen benutzt, ohne dazu erst umständlich die Modi wechseln zu müssen, da beides jederzeit möglich ist. Sehr löblich.

Besonders spaßig wird es natürlich, wenn ihr im lokalen Mehrspielermodus via WLAN gegen oder mit bis zu vier Kumpels antretet. Online-Duelle sind hingegen leider ebenso wenig vorgesehen wie ein Hot-Seat-Modus. Schade.