Das ist gut/schlecht:

Vom Start weg beamt euch „Chorus“ zurück in die Vergangenheit, als wir uns noch in „Star Fox“ oder „Wing Commander“ packende Dogfights im All geliefert haben – frei von Simulationsballast oder Wirtschaftssystemen. Hier steht ganz klar lineare Singleplayeraction im Vordergrund. Und das ist auch gut so.

In der Third-Person-Perspektive bewegen wir uns in sämtlichen Richtungen des dreidimensionalen Raums frei durch fünf große und mit Sprungtoren miteinander verbundenen Areale, die einen Hauch von Open World versprühen.

Dabei könnten wir stur den abwechslungsreichen Storymissionen folgen, wer sich aber ein wenig auf Erkundungstour begibt, entdeckt allerlei optionale oder auch zufällige Nebenquests und im All treibenden Sammelkrams. Belohnt wird unsere Neugier mit Geld und Schiffsbauteilen, welche wir in Raumstationen für die Aufwertung unseres Schiffes nutzen können.

Jenes verfügt mit Gatling-Gun, Laser und Raketen über drei Waffensysteme, ist mit einem wiederaufladbaren Schild ausgestattet und beherrscht unter der Führung von Nara außerdem mehrere Spezialfähigkeiten, die sogenannten Rituale, welche den Kämpfen eine taktische Note verleihen.

Das Ritual der Sinne zum Beispiel markiert in einem weiten Umfeld nicht nur Sammelgegenstände und besondere Orte, es zeigt uns auch Schwachstellen großer Raumkreuzer an. Das Ritual der Jagd befördert und hingegen direkt durch Schilde oder Barrieren und teleportiert uns sogar hinter unseren Feind. Besonders praktisch ist auch die Drift-Trance, welcher auf Knopfdruck enge Kehren und damit schnelle Richtungswechsel erlaubt.

In den zunehmend knackigeren Gefechten wechseln wir rasch zwischen den verschiedenen Waffen – von Schilden geschützte Gegner wollen beispielsweise erst einmal mit dem Laser geknackt werden – und den Ritualen, um uns den kampfentscheidenden Vorteil zu sichern.

Dank der erwähnten Investition in Upgrades wird Forsaken außerdem immer mächtiger und lässt sich je nach Präferenz zu einem blitzschnellen Angriffsmonster oder einer dick gepanzerten Bastion formen. Ergänzt wird das Ganze durch Mods, von denen wir drei ausrüsten dürfen. Dank dieser verringert sich beispielsweise die Abklingzeit zwischen den Ritualen, erhöht sich die Fluggeschwindigkeit oder der Schaden gegen gegnerische Schilde.