Action-Rollenspiele, Dungeon Crawler und die beliebten Roguelikes gibt es dort draußen wie Sand am Meer: Videospiele, in denen man sich durch Monsterhorden in prozedural generierten Zufallskatakomben schnetzelt, seinen Charakter verbessert, Ausrüstung findet und Talente freischaltet – und in vielen Fällen dieser Spiele bei einem Bildschirmtod von vorne anfangen darf. Fans lieben das. Doch ein Dungeon Crawler, der Elemente einer Familiensaga mit einbaut, das klingt nicht nur einzigartig, sondern ist es auch. „Children of Morta“ heißt der neue Titel, dessen PC-Fassung wir uns zu Gemüte geführt haben.

Darum geht es:

Das Fantasyreich Rea wird von einer finsteren Macht bedroht. Die Klauen einer korrumpierten Gottheit greifen nach dem Triumph über das Licht und haben drei Naturgeister und deren Reiche erhoben, um Rea zu verheeren. Im Weg dieser Macht steht nur eine einzige Kraft des Guten: die Familie Bergson, verschworen, der Finsternis des Berges Morta Einhalt zu gebieten. Nun ist es am Spieler in der Rolle der höchst unterschiedlichen Bergsons, sich im besten „Diablo“-Stil durch wahre Horden von finsterem Gezücht zu arbeiten.

Je nachdem, wen ihr steuert, geht ihr dabei als Familienvater mit wuchtigem Breitschwert und Schild, oder in Gestalt anderer Bergsons zu Werke: Jeder hat unterschiedliche Stärken und Schwächen, greift auf rohe Waffengewalt wie Pfeil und Bogen zurück oder fegt, wie im Falle eines der Kinder, die Gegner mit Lanzen aus sengender Magie hinfort. Dabei sammelt der Spieler genretypisch Gold, mit dem er seine Monsterschlächter-Family kräftig aufbrezelt.

Dabei fängt jedes Familienmitglied bescheiden mit nur zwei Fähigkeiten an, doch jeder, der schon einmal ein Hack & Slay gespielt hat, weiß, dass es dabei nicht bleiben wird … Und so beginnt sie von neuem, die Suchtspirale, die jedes gute Action-Rollenspiel auszeichnet.