Dass man im Osten fantastische und vor allem einzigartige Videospiel-Unterhaltung beherrscht, beweisen Meisterwerke wie die „The Witcher“-, „Stalker“ oder „Metro“-Reihen. Überragende Spiele mit einer ganz eigenen Tiefe und Bildsprache, die man erlebt haben muss, um zu begreifen, warum sie so beliebt sind. Bald schickt uns ein neuer Titel, einmal mehr aus Polen stammend, in ein düsteres Szenario: Es geht nach Tschernobyl.

Mit „Chernobylite“ haben die Entwickler des Studios The Farm 51 ein heißes Eisen im Feuer, das sowohl mit einer einzigartigen Umgebung als auch mit einer interessanten Handlung aufwarten kann: Die Aufgabe des Spielcharakters, eines Physikers, ist es, seine als vermisst geltende Freundin zu suchen – ausgerechnet in der verstrahlten Gegend von Pripyat, just in der Nähe des Ortes, wo sich 1986 der Tschernobyl-GAU ereignete.

Bei „Chernobylite“ treten die Spieler auf ihrer Suche in der Sperrzone nicht nur gegen natürliche, sondern auch gegen übernatürliche Widersacher an.

Das Sperrgebiet kann dabei vollkommen frei erkundet werden und wartet mit Herausforderungen, Kämpfen, einem einzigartigen Crafting-System sowie einer nichtlinearen Erzählung der Spielhandlung auf. Welches Grauen uns wohl jenseits der Grenze erwartet?

Für höchste Authentizität waren die Entwickler von „Chernobylite“ gleich mehrfach im Lauf der letzten Jahre in Pripyat und Umgebung, um Eindrücke, Bilder und Sounds zu sammeln. Diese Detailtreue merkt man dem Trailer und diesem doch sehr an die tollen alten „Stalker“-Spiele erinnernden Grafikhammer zu jeder Zeit an. „Chernobylite“ erscheint für den PC via Steam, ein Veröffentlichungsdatum ist noch nicht bekannt.