Der düstere Cthulhu-Mythos, in diversen Kurzgeschichten ersonnen von dem literarischen Ur-Vater des Grauens H. P. Lovecraft, erfreut sich einer verblüffend großen Fangemeinde und ungebrochener Popularität. Ohne blasphemisch klingen zu wollen, ist das ikonische Urwesen mit Tentakelbart mittlerweile sogar ein Teil der Popkultur. Im Videospielsektor hat sich das Lovecraftsche Universum bis auf wenige Ausnahmen bislang rar gemacht, was sich dank der anstehenden Adaption des gleichnamigen Pen-and-Paper-Rollenspiels „Call of Cthulhu“ demnächst ändern wird.

Darum geht’s:

Im Zuge unserer ausführlichen Anspielsession schlüpften wir in die Rolle des abgehalfterten Privatdetektivs Edward Pierce, eines Kriegsveteranen, der unlängst dem Alkohol und Tabletten anheimgefallen ist. Den besten Ruf genießt der Mann in Boston des Jahres 1942 nicht, und doch, oder vielleicht gerade deshalb, wird ihm ein äußerst mysteriöser Fall angeboten.

Edward soll die Umstände ergründen, die dazu führten, dass eine Familie bei einem Brand ums Leben kam. Angeblich hat die Tochter des Auftraggebers, eine Künstlerin, das Feuer absichtlich gelegt, was dieser jedoch bezweifelt. Erste Hinweise liefert ein unheilvolles Bild, welches die Frau kurz vor ihrem Tod gemalt und dem Vater geschickt hat. Also machen wir uns auf zum Ort des Unglückes, eine wenig einladende Insel namens Blackwater.