Bud Spencer und Terence Hill werden, nicht nur für uns, immer Legenden sein. Ihre Filme sind unsterbliche Klassiker, Weltkulturerbe. Daran kann auch Bud Spencers Tod nichts ändern. Das sehen nicht nur wir hier in der Redaktion und viele unserer Leser so, sondern auch die Jungs und Mädels vom „Trinity Team“. Hinter dem vielsagenden Namen (Trinity ist Hills Charakter in einigen Spaghettiwestern) verbirgt sich ein Videospielentwickler. Der möchte den beiden sympathischen Haudraufs ein Denkmal setzen.

‘Slaps and Beans’ nennen die Entwickler ihr Spiel, also in etwa „Maulschellen und Bohnen“ und es ist ein offizielles Bud-Spencer-Projekt. Es wird ein traditioneller Sidescroller, also ein Prügelspiel, bei dem man von der einen zur anderen Seite eines Levels läuft und dabei jede Menge Schergen und Handlanger verdrischt, bevor man sich mit einem Boss anlegt. Wer ‘Final Fight’, ‘Streets of Rage‘ oder ‘Double Dragon‘ kennt, weiß in etwa, wovon die Rede ist. Außerdem sollen diverse Mini-Spiele ebenso enthalten sein, darunter auch ein Rennspielmodus mit dem berühmten „Dune Buggy“ aus ‘Zwei wie Pech und Schwefel’.

Pixel-Vergnügen der Extraklasse

Die Handlung wird von den Entwicklern extra für das Spiel geschrieben und führt das schlagkräftige Duett durch seine größten filmischen Abenteuer und neue Szenarien gegen einen bis dato noch unbekannten Bösewicht. Die Grafik wird in an Anlehnung an die gute alte Zeit bewusst im „Pixel Art“-Style präsentiert und erinnert an selige SNES- oder Mega-Drive-Zeiten sowie Arcade-Automaten. Die Entwickler zeigten schon früher mit ihrer Bud-und-Terence-Demo „Schiaffi & Fagioli“, dass sie diesen Stil bravourös beherrschen (MANN.TV berichtete)

130.000 Dollar brauchten die Macher, um ein Spencer-Hill-Pixelvergnügen der Extraklasse aus der Taufe zu heben – zu den Stretch Goals, also den Zielen und Extras, die bei mehr Spenden hinzukommen, zählt etwa der originale Soundtrack von Größen wie Oliver Onions oder den LaBionda-Brüdern, denn solche Lizenzen kosten viel Geld. Damit das Projekt auch den großen Namen gerecht wird, ist niemand anderes als Bud Spencers Enkel, Alessandro Pedersoli, an der Entwicklung beteiligt und überwacht alles. Wohlgemerkt, ohne seinen Namen besonders hervorzuheben oder zu betonen, ebenso bescheiden wie sein berühmter Opa. Am Ende kamen insgesamt über 210.000 Dollar in der Kickstarter-Kampagne zusammen!

MANN.TV findet: Ein würdiges Ziel und eine verdammt coole Sache, einmal in die Haut unserer Kindheitsidole zu schlüpfen und fiesem Gemöpp eine saftige Kauleistenmassage zu verpassen! Das sollte jedem Fan ein paar Euro wert sein! So wird Bud Spencer auch als Videospielfigur ewig weiter leben!